Tausendsassa
Im Tale der triefenden, tosenden Wasser,
saß einst ein Tausendsassa.
Mitnichten begnügt am quirligen Spiel,
hatte weit mehr als das zum Ziel.
Er lenkte die Bäche, schlug an den Wänden,
formte die Berge, trug Ton in den Händen.
Mal erklangen die Lieder, mal Worte im Reim,
mal sprühten die Bilder, aus fruchtbarem Keim.
Mit nichts er sich wirklich zufrieden gab,
wohl strebend nach Höhrem, weit vor dem Grab.
Geschärfte Blicke als Gabe gegeben,
begleitendes Kleinod im tanzenden Leben.
Wohin in der Welt mag sein Weg ihn noch führen,
was wird er tun, zur Öffnung der Türen?
Bleibt stets ein Geheimnis, das zu lüften es gilt,
doch in tosenden Wassern die Antwort quillt.